Große Ambitionen im Osten und Westen

Im Liga-Osten wird die Saison am 1. und 3. Mai eröffnet, im Westen hat man Lunte gerochen. Sowohl die HSC Eagles als auch die Ultras Spittal gehen mit großen Erwartungen ans Werk.

Die neue Ballhockey-Saison steht unmittelbar bevor, am 1. und 3. Mai wird erstmals gespielt. Und nachdem wir zuletzt nach Villach blickten, wo gleich drei von sechs Teams ihre Heimat gefunden haben, geht der Fokus heute geografisch in den Osten und Westen Kärntens, wo weitere drei Teams aus dem Winterschlaf erwacht sind.

HSC Eagles: „Double-Trouble“ aus dem Liga-Osten

Der erste Klub sind die HSC Eagles Poggersdorf. Die Unterkärntner sind nichts weniger, als der Titelverteidiger, sie schossen sich 2025 gegen den VAS aus Villach zur Meisterschaft und damit gelang ihnen auch die Revanche für 2024, als der VAS nach einem 0:2 in der „Best-of-five-Serie“ noch den „Resweep“ geschafft und mit 3:2 in der Serie gesiegt hatte. Doch die Poggersdorfer gehen nicht nur als Titelmitfavorit in die Meisterschaft, sie sorgen auch für Zuwachs in der Liga. Denn die klubeigene Talentetruppe „HSC Eagles II“ sorgt dafür, dass der ÖBHV die Liga heuer mit sechs Teams austragen kann. Klar ist, vor allem für die „Erste“, dass man am Weg zur Titelverteidigung die Hausaufgaben machen muss, um wieder um den Titel mitzuspielen.

Poggersdorf ist auch Schauplatz der Saisoneröffnung, denn am 1. Mai empfangen die Eagles den ASKÖ aus Villach (19.30 Uhr). Erstmals im Einsatz ist die zweite Mannschaft am 3. Mai (18 Uhr) gegen das Team Zehenthof.

Torhüter und Funktionär Claudio Mette: „Auch, weil wir unseren jungen Talenten noch mehr Zeit am Platz geben wollen, sie auch in den Special Teams mehr einsetzen wollen, haben wir die zweite Mannschaft ins Leben gerufen. Zunächst wollen wir einmal ins Play-off kommen, vor allem mit der ersten Mannschaft, dann schauen wir von Spiel zu Spiel.“

Ultras Spittal: Kampfansage nach oben

Spittal machte im Vorjahr eine gute Figur, will heuer den nächsten Schritt setzen. Die Oberkärntner, die den witterungsbedingen Vorteil der Heimspielstätte in der städtischen Eishalle genießen, schossen im Vorjahr das Team Zehenthof aus dem Pre-Play-off und mussten im Halbfinale gegen den späteren Meister Poggersdorf Lehrgeld zahlen. Dennoch, die Spittaler sind stark aufgestellt, stockten ihren Kader weiter mit Jugendspieler der klubeigenen Eishockey-Sektion und des Nachwuchses von KAC und VSV auf. Spittal verfügt über einen Pool von rund 30 Spielern, was auch in der Breite die Basis bilden soll. Dazu hat man vom VAS Torhüterin Johanna Oberrauner, die am Eis für die VSV Lady Hawks eine blitzsaubere Saison (Meistertitel in der slowenischen IHL, 2. in der Bundesliga, Play-off-Einzug in der internationalen EWHL) spielte, loseisen können.

Die Spittaler können ihre Durchschlagskraft erstmals am 10. Mai unter Beweis stellen, da trifft man in Villach auf das Team Zehenthof (19 Uhr).

Trainer Roland Schurian: „Ich sehe schon, dass bei uns eine Leistungssteigerung zum Vorjahr drinnen ist. Das heißt auch, dass ich mir sportlich den nächsten Schritt erwarte. Das darf durchaus als Kampfansage an die etablierten Teams verstanden werden. Ziele darf man sich hoch stecken, daher sage ich: Finaleinzug!“