In Villach geht es in dieser Saison richtig rund: Mit Vizemeister VAS, ASKÖ und Team Zehenthof tragen drei Teams ihre Heimspiele in der erneuerten Alpen Arena aus.
Die Villacher Alpen Arena genießt seit jeher eine besondere Stellung im heimischen Ballhockey, gilt hierzulande als das Zentrum des heimischen Sports. Das untermauert in der Saison 2026 auch die Tatsache, dass drei von sechs Teams am Fuße des Dobratsch ihre Heimspiele austragen werden. Denn neben Vizemeister VAS und dem ASKÖ kehrt auch das Team Zehenthof zurück in die Arena.
Team Zehenthof: Gefährlicher Außenseiter
Nach dem Pre-Play-off-Aus im Vorjahr bleiben die großen Kampfansagen von Zehenthof fürs Erste aus. Man will sich auf dem neu verlegten Belag in Villach wieder zurecht finden und heimisch fühlen. Dafür wurde auch punktuell verstärkt, Zehenthof holte vier Neue aus dem Raum Villach dazu, um die Kaderbreite zu erhöhen. Es gelte, so versichert man, Schritt für Schritt einen soliden Grunddurchgang zu spielen, die Neuen ordentlich zu integrieren und konkurrenzfähig aufzutreten.
Funktionär Martin Novak: „Anstatt große Titelansagen zu machen, stapelt man beim Team Zehenthof heuer bewusst tief. Das primäre Ziel ist es, sich stabil in der Liga zu präsentieren und die nötigen Punkte für die Qualifikation zur nächsten Runde zu sammeln. Wir wollen dabei in jeder Partie ein unangenehmer Gegner sein.“
Los geht es für Zehenthof am 3. Mai (18 Uhr) auswärts bei den Eagles Poggersdorf II.
VAS: Der Titel soll zurückkommen
Im Vorjahr biss sich der VAS an den Eagles Poggersdorf im Finale die Zähne aus. Heuer soll sich das Blatt im besten Fall wenden, der Titel wieder an die Drau. Dafür holte man sich auch frisches Blut, verpflichtete die VSV-Nachwuchscracks Julian Santler (18 Jahre, Verteidiger) und Luca Kusternig (17 Jahre, Stürmer) sowie Rückkehrer Markus Schmarl, der bereits in der Vergangenheit das Tor des VAS gehütet hatte. Keeperin Johanna Oberrauner geht indes zu Ligakonkurrent Spittal. Mit Daniel Kudler, bereits Eishockey-Meistertrainer von Zauchen, kommt ein erfahrener Co-Trainer hinzu.
Obmann Gerald Wucherer: „Wir wollen junge Talente fördern und den Verein als starke Gemeinschaft weiterentwickeln. Die Trainingsbeteiligung erhöhen, um auch in der wichtigen Phase bereit zu sein.“
Der VAS startet am 8. Mai (19.30 Uhr) bei den Eagles Poggersdorf in die Saison.
ASKÖ Villach: Minimalziel Halbfinale
Ein Stammgast im Semifinale ist VAS-Lieblngsrivale ASKÖ. Fürs Finale hat es schon länger nicht gereicht, dennoch will man auch heuer wieder eine gute Rolle spielen. Ins Semifinale soll es schon wieder gehen, dafür konnten die Draustädter einige neue Gesichter aus dem VSV-Nachwuchs verpflichten. Doch muss die Mannschaft auch auf ein paar Leistungsträger verzichten, wie etwa Ex-Eishockeyprofi Benjamin Petrik.
Obmann Jürgen Kersche: „Saisonziel ist das Erreichen des Halbfinales. Und dann schauen wir, was passiert. Der Fokus liegt ganz klar auch auf dem Aufbau einer Mannschaft für die nächsten Jahre.“
Der ASKÖ ist am 1. Mai (19.30 Uhr) Teil der Saisoneröffnung, gastiert im ersten Spiel des Jahres bei den Eagles Poggersdorf.
Alpen Arena: Feierliche Eröffnung am 13. Mai
Noch einmal zurück zur erneuerten Alpen Arena: Ein erstes Bild vom neuen Belag und auch der neuen Heimmannschaft kann man sich bereits am 10. Mai machen, da empfängt zuerst der ASKÖ die Eagles II (17 Uhr), danach trifft Zehenthof auf Spittal (19 Uhr). Die feierliche Eröffnung des Stadions samt offiziellem Teil steigt am 13. Mai mit dem ewig jungen Duell VAS gegen ASKÖ (18 Uhr) und im Nachgang Zehenthof gegen Poggersdorf (20 Uhr).